Erfahrungen & Bewertungen zu Baufimanufaktur Renovieren & Modernisieren | BAUFIMANUFAKTUR
Suche
  • Unabhängig. Finanzierung. Vergleichen
  • sparen@baufimanufaktur.de | 09102 - 9943752
Suche Menü

Renovieren & Modernisieren

Was sollte wann modernisiert werden?

Es gibt unterschiedliche Gründe für eine bauliche Veränderung des Eigenheims. Wer in einem Altbau wohnt, möchte vielleicht mittels Dämmung seine Energieausgaben reduzieren und den Wohnkomfort steigern. Nach dem Auszug der Kinder will ein anderer seinen Wohnraum neu aufteilen, und möglicherweise altersgerecht umbauen. Und wer Teile eines modernen Hauses regelmäßig renoviert, erhält oder steigert sogar dessen Wert.

So bleibt das Haus gut in Schuss

Selbst der modernste Neubau benötigt im Laufe der Jahre eine Auffrischung. Die üblichen Nutzungszeiten beziehungsweise Zeiträume bis zu Instandhaltungsmaßnahmen variieren je nach Gebäudeteil sehr stark. Und selbstverständlich sollten auch veränderte gesetzliche Anforderungen (z.B. EnEV) bei der Modernisierung bedacht werden.

Altersgerechtes Wohnen

Schon in etwas mehr als 30 Jahren werden in Deutschland rund zehn Millionen Menschen 80 Jahre oder älter sein. Etwa doppelt so viele wie heute laut statistischem Bundesamt zum demografischen Wandel. Um auch das Alter in den eigenen vier Wänden genießen zu können, sind viele Wohnungen und Häuser alters- und behindertengerecht umzubauen, also barrierefrei zu gestalten.

Auch hierbei werden Eigenheimbesitzer durch die KfW mit bis zu 50.000 Euro unterstützt. Gefördert werden beispielsweise Türverbreiterungen, schwellenlose Durchgänge, bodengleiche Duschen sowie Treppenlifte. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, einen Zuschuss für den Umbau zu erhalten.

Energiesparende Modernisierung

Mehr als 75% der Häuser in Deutschland sind mindestens 30 Jahre alt oder älter, so das Statistische Bundesamt. Und rund 50 Prozent der Wohngebäude wurden bereits vor Einführung der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 gebaut. Ein Viertel stand sogar schon vor 1950. Viele Häuser liegen deshalb weit unter modernen Energiestandards und sind daher sanierungsbedürftig.

Energiesparende Modernisierungsmaßnahmen

Eine der wichtigsten Modernisierungsmaßnahmen, insbesondere bei Altbauten, ist die Verbesserung der Wärmedämmung. In schlecht gedämmten Altbauten geht Wärme schnell durch die Fenster oder über die Außenwände verloren. Ein Austausch von Fenstern und Türen, aber auch die Dämmung der Außenwände, Kellerdecken oder des Dachgeschosses sind effiziente Maßnahmen, den Wärmeverlust zu reduzieren und Heizkosten zu sparen.

Je nachdem, wie groß der Wärmeverlust an den einzelnen Gebäudeteilen ist, kann der Aufwand für die Modernisierung zwar sehr aufwändig sein, sich langfristig durch die eingesparten Energiekosten dennoch lohnen.

Staatliche Förderung

Vorteil für Eigenheimbesitzer: Weil die Energiewende ganz oben auf der politischen Agenda steht, können sie von zahlreichen Förderprogrammen profitieren. So gibt es von der staatlichen KfW und den regionalen Förderbanken für die Sanierung älterer Häuser Darlehen von bis zu 75.000 Euro bei einem Zinssatz von unter einem Prozent. Da ein Tilgungszuschuss dazukommt, ist manchmal weniger zurückzubezahlen, als man an Kredit erhalten hat.

Energiesparende Modernisierungsmaßnahmen

Nutze zur Einschätzung des Bedarfs Bauzeichnungen Deiner Immobilie und konsultiere Experten, um die größten Schwachstellen in der Wärmedämmung des Objektes aufzudecken.

Tipp: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) übernimmt einen Teil der Kosten für die Energieberatung durch einen dafür zugelassenen Sachverständigen und bietet höhere Zuschüsse für die Vor-Ort-Beratung.

Wohnfühlkredite rund ums Haus

Vor allem bei energetischer Sanierung und Umbauten zur Barrierefreiheit kommen Darlehen der regionalen Förderbanken und der KfW-Förderbank in Betracht.

Ein gutes Instrument, um Modernisierungen zu realisieren, kann aber auch ein zugeteilter Bausparvertrag sein. Bausparen gibt durch seine Zinsfestschreibung Planungssicherheit und wird von Staat und Arbeitgebern gefördert. Dazu darf ein Bauspardarlehen im Grundbuch nachrangig besichert werden.